Asiatische Tigermücke: Stehendes Wasser vermeiden
Sie ist klein, schwarz-weiss gestreift – und ziemlich lästig: Die Asiatische Tigermücke breitet sich auch in Allschwil zunehmend aus. Die ursprünglich aus Südostasien stammende Stechmücke ist tagaktiv und sticht deutlich aggressiver als viele einheimische Arten. Unter bestimmten Umständen kann sie auch Krankheiten wie Dengue-, Chikungunya- oder Zika-Viren übertragen.
Wir brauchen Ihre Hilfe
Ursprünglich legt die Tigermücke ihre Eier in Baumhöhlen ab. Bei uns nutzt sie jedoch jegliche Form von Hohlkörpern, in denen sich Wasser ansammeln kann: Topfuntersetzer, Giesskannen, Eimer, Schirmständer und sonstige Dinge mit Hohlräumen wie Spielsachen und Dekofiguren. Schon wenig Wasser reicht aus.
Besonders tückisch: Die Eier können mehrere Monate trocken überstehen und sogar den Winter überdauern. Steigt der Wasserstand durch Regen oder Bewässerung, schlüpfen daraus Larven, die sich im Wasser zu Mücken entwickeln. Es lohnt sich deshalb, vor der Saison alle Behälter zu leeren und auszuwischen, um abgelegte Eier zu entfernen.
Während der Mückensaison von April bis Oktober gilt es dann, die Entwicklung neuer Mücken konsequent zu verhindern. Die regelmässige Kontrolle und einfache Massnahmen sind deshalb entscheidend:
- Wasseransammlungen vermeiden
- Topfuntersetzer regelmässig leeren oder mit Sand füllen
- Giesskannen, Eimer oder Spielzeug so lagern, dass sich kein Regenwasser sammeln kann
- Regenwassertonnen mit einem feinmaschigen Netz abdecken
Vogelbäder und Tränken für Tiere können stehen bleiben, sollten jedoch einmal pro Woche geleert werden.
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.allschwil.ch/de/aktuelles/Tigermuecke und unter www.neobiota.bl.ch.
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